Sylt das Paradies in der Nordsee

Die Insel Sylt ist umgeben von über 40 Kilometer feinem Sandstrand. Viel mehr muss man eigentlich über Sylt nicht schreiben. Bekannt ist die nördlichste deutsche Insel vor allem für ihre touristisch bedeutenden Kurorte Westerland, Kampen und Wenningstedt.

© DeVlce – Fotolia.com
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Urlaub in Sylt bedeutet Strand, Baden und Erholung. Ruhesuchende sollten eher etwas Abseits der Zentralstrände einen Platz suchen. Für Freunde der Freikörperkultur gibt es extra ausgewiesene textilfreie Strandabschnitte. Auch Hundehalter mit ihren vierbeinigen Begleitern finden an extra ausgezeichneten Hundestränden ihr eigenes Paradies. Für Surfer gibt es entlang der Strände jede Menge Reviere zum Wellenreiten.

Die meisten Freizeitangebote auf der Insel werden durch die Natur bestimmt. An den 40 km langen Sandstränden im Westen der Insel befinde sich über 13.000 Strandkörbe. Die meisten sind leider nur gegen eine Kurtaxe zugänglich. An den meisten Stränden wacht das Sylter „Baywatch“-Team – allesamt gut ausgebildete und erfahrene Rettungsschwimmer. So steht einem Badevergnügen nichts mehr im Wege.

Ein absolutes Muss für jeden Besucher ist ein Besuch des Wattenmeers an der Ostküste von Sylt. Das Wattenmeer mit seinem ständigen Rhythmus von Ebbe und Flut ist ein einmaliges Naturschauspiel. Alle 6 Stunden aufs Neue verändert sich das Wattenmeer und damit auch die Lebensbedingungen für die Tier- und Pflanzenwelt. Man sollte das Wattenmeer jedoch nicht alleine Besuchen da jederzeit die Flut über einen hereinbrechen kann.

Die Insel erkundet man am besten mit dem Fahrrad. Dabei kann man die herrliche Natur erleben, aktiv sein und gleichzeitig tief durchatmen. Zu empfehlen sind die Strecken von Westerland nach Hörnum oder List entlang der stillgelegten Inselbahntrasse. Sylt ist aber auch vor allem bei Golfern beliebt. Auf den wunderschön gestalteten Greens der Sylter Golfplätze hat man ideale Spiel- und Trainingsmöglichkeiten. Vier Golfplätze stehen mittlerweile zur Auswahl: Zwischen Wenningstedt und Kampen die 18-Loch-Anlage und der 6-Loch-Kurzplatz des Golf Clubs Sylt, in der Inselmitte der 18-Loch Links Course des Marine-Golf-Clubs und im Osten der Insel der 18-Loch-Platz des Golfclubs Morsum. Hinzu kommt noch der neu errichtete 18-Loch-Golfplatz des Golfclubs Budersand Sylt im Süden der Insel.

Sylt ist die größte der nordfriesischen Inseln und zugleich die nördlichste Insel Deutschlands. Bekannt ist sie vor allen durch die Kurorte Westerland, Kampen und Wenningstedt. Mit dem Festland ist die Insel seit 1927 mit dem Hindenburgdamm verbunden. Im Schenkungsbuch vom Kloster Odensee wurde der Name Silt das erste Mal urkundlich erwähnt. Dass die Insel aber schon weitaus früher bewohnt war zeigen die 47 Megalithanlagen und eisenzeitliche Urnengräber. Der Name Syld wird im Erdbuch von Dänenkönig Waldemar II. erwähnt und im 14./15. Jahrhundert wurden die Namen Syld und Sylt im Register des Domkapitels zu Schleswig verwendet. Die Herkunft vom Namen ist nicht zweifelsfrei geklärt, es gibt verschiedene Theorien.

Bild: Heidi1949 - Pixabay.com
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Seit über 100 Jahren kommen Touristen

Seit mehr als 100 Jahren hat der Tourismus auf Sylt eine große Bedeutung. 1855 wurde Westerland nach dem Vorbild englischer Badeorte zu einem Seebad. In der Ober- und Mittelschicht hat sich Kuren schnell zu einer großen Mode entwickelt. Das Freizeitangebot wird vor allem von der Natur bestimmt. Touristen können an Wattwanderungen teilnehmen, im Tierpark Tinnum über die heimische Flora und Fauna informieren oder das Sylt Aquarium besuchen. Sehenswert sind die bis heute noch erhaltenen Friesenhäuser, die fast alle unter Denkmalschutz stehen. Das Altfriesische Haus in Keitum wurde 1737 erbaut und kann besichtigt werden.



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