Urlaubsfotos selbst ausdrucken: Tipps und Tricks

Strahlend blauer Himmel über dem Strand der Ostseeküste, ein romantischer Sonnenuntergang vor der Bergkulisse der Alpen oder die idyllische Landschaft der Lüneburger Heide – wer die schönsten Urlaubsmomente mit seiner Kamera oder mit dem Smartphone festhält, möchte auch möglichst lange etwas von ihnen haben. Viele entscheiden sich aus diesem Grund dafür, ihre Digitalfotos nicht im Datenwust einer Festplatte oder Handy-Speicherkarte aus den Augen zu verlieren, und drucken ihre besten Schnappschüsse mit dem heimischen Printer auf Papier.

Bild: bykst / Pixabay.com – CC0 Public Domain

Doch welches Druckverfahren ist dafür besser geeignet: Laser oder Tintenstrahl? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Wenn es darum geht, Urlaubsbilder auszudrucken, haben Tintendrucker eindeutig die Nase vorn. Zwar sind Laserdrucker schneller und sie machen sich vor allem bei einer hohen Anzahl an Druckaufträgen bezahlt. Doch Tintenstrahldrucker und Drucker mit Thermosublimationsverfahren erzielen bei Fotografien immer noch die besten Ergebnisse hinsichtlich Schärfe, Farbintensität und Wischfestigkeit der Bilder.

Druckverfahren: Thermosublimation oder Tintenstrahldrucker?

Das liegt in erster Linie am Druckverfahren: Während des Druckprozesses wird Tinte durch mikroskopisch kleine Düsen gepresst und auf das Papier gelenkt. Dadurch können Farben gleichmäßiger gemischt werden als bei Laserdruckern. Die Tintenstrahl-Drucktechnik ist vor allem für all diejenigen bestens geeignet, die wenige Fotos mit hoher Farbqualität in den Händen halten wollen. Für welches Modell man sich entscheidet, hängt vom eigenen Anspruch und der Größe der Bilder ab. Wer nicht bis zur Rückkehr aus dem Urlaub warten möchte, hat mit sogenannten Fun-Printern, die mit einem Thermosublimationsverfahren arbeiten, die Möglichkeit, seine Bilder direkt vor Ort im Format 10 x 15 cm auszudrucken. Die kompakten Geräte passen problemlos in den Reisekoffer und die farbintensiven Ausdrucke sind sofort trocken.

Satte Farben dank der richtigen Tintenpatronen

Wer sich seine Urlaubserinnerungen allerdings in ein Album kleben oder als größeres Bild an die Wand hängen möchte, sollte sich für einen Farbdrucker mit mehr als vier Tintenpatronen entscheiden, zum Beispiel für den Canon Pixma MG8250 oder den HP Photosmart 7520. Bei den sehr günstigen Modellen kommt die schwarze Tinte nämlich ausschließlich bei Textdokumenten zum Einsatz. Je nachdem, welchen Anspruch man an die Qualität seiner Urlaubsbilder hat, empfiehlt sich wenigstens eine weitere Patrone mit einem speziellen Fotoschwarz für die Tiefenschärfe. Mit weiteren Farben wie Cyan oder Magenta kommen die hellen Bereiche im Bild – etwa Himmel, Strand oder Hautton einer Person – besser zur Geltung. Damit die Farben auf dem Papier nicht verschmieren, ist es ratsam, immer zu Originalpatronen zu greifen. Hierfür lohnt es sich, das Originalzubehör für die Druckermodelle von Canon, HP oder Brother günstig bei einem entsprechenden Anbieter im Internet zu bestellen.

Wischfestigkeit und Lichtbeständigkeit

Für den Druck sollte ein beschichtetes, UV-beständiges Fotopapier verwendet werden, damit die Urlaubserinnerungen nicht bereits nach zwei Wochen verblassen. Erstrahlen die Bilder trotzdem nicht in voller Pracht, kann es helfen, die vorab eingestellte Bildauflösung von PC, Kamera oder Smartphone zu überprüfen – je nachdem, welches Gerät mit dem Drucker verbunden ist. Für Fotografien sollte die Auflösung immer mindestens 300 dpi betragen. Spuckt der Drucker daraufhin die Urlaubserinnerung in hoher Qualität aus, gilt es, sich noch einen Moment zu gedulden: Denn auch wenn das Foto bereits trocken erscheint, ist die Tinte in der Beschichtung des Papiers in der Regel noch feucht. Die besten Stücke verdienen schließlich einen schönen Rahmen mit UV-Schutzglas, damit Sonnenlicht den Fotos nichts anhaben kann.



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